Energieträger
Holz und seine
umwelttechnischen
Vorteile
Kaum ein Energieträger bietet so viele Anwendungsvarianten und Nutzungsaspekte wie das Holz.
Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern, wie Kohle, Erdöl und Erdgas, gilt Holz als klimaschonend, da es bei der Verbrennung von Holz kaum zur Erhöhung der Konzentration klimawirksamer Gase in der Atmosphäre kommt. Bei den klimawirksamen Gasen handelt es sich vor allem um Kohlendioxid (CO2), das bei der Verbrennung freigesetzt wird.
Der Unterschied
zwischen den
fossilen Energieträgern
und Holz liegt
hier im wesentlichen
darin, dass das
bei der Verbrennung
von fossilen
Energieträgern
freiwerdende
CO2 bereits vor
Jahrmillionen
gebunden wurde
und nun eine
zusätzliche
Belastung für
das Klima darstellt.
Hingegen das
bei der Verbrennung
von Holz freiwerdende
CO2-Gas wird
in einem natürlichen
Kreislauf über
die Photosynthese
beim Pflanzenwachstum
vom Baum in gleicher
Menge wieder
aufgenommen.
Aus dieser Tatsache
lässt sich
die CO2-Neutralität
der Biomassefeuerung
ableiten.
Abgesehen davon scheinen
die fossilen Energieträger
als Grundstoffe für
weit komplexere Anwendungen
als der thermischen
Nutzung für zu
wertvoll.
Die grundsätzliche CO2-Neutralität des Kreislaufs lässt sich in folgenden chemischen Formeln für Holzwachstum und Holzverbrennung nachweisen.
Holzwuchs:
(+6 H2O)
6 CO2 + 6 H2O > 0,8
kW/h Sonnenwärme > C6H12O6
+ 6 O2 (+6
H2O)
Holzverbrennung:
C6H12O6
+ 6 O2 > 0,8
kW/h Verbrennungswärme > 6
CO2 + 6 H2O
Lediglich die
für die
Ernte immer noch
notwendige, geringe
Hilfsenergiemenge
verhindert die
vollkommene CO2-Neutralität.
Doch wird bei der regionalen
Holzernte bereits versucht,
durch den Ersatz von
Dieselkraftstoffen
durch kaltgepresste Öle
oder Biodiesel für
Erntemaschinen, die
CO2-Bilanz weiter auszugleichen.
Zusammenfassend
lässt sich
hier erkennen,
dass über
den Holzwuchs
und die Photosynthese
Sonnenenergie
in Biomasse umgesetzt
wird.
Diese wird bei der
Verbrennung wiederum
in Wärmeenergie
umgewandelt.
Im Vergleich
der Energieinhalte
entspricht 1
Liter Heizöl
etwa einer Menge
von 2,5 kg trockenem
Holz. Bei Verbrennung
dieser Mengen
setzen beide
Brennstoffe 36
MJ Energie frei,
was etwa 10 kWh
elektrischer
Arbeit entspricht.
